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Richtig stillen von Anfang an: Tipps für den Stillstart & Stillalltag

Richtig stillen ist für viele Mamas anfangs gar nicht so einfach. Wie oft sollte dein Baby trinken? Woher weißt du, dass es genug Milch bekommt? Und wie lange solltest du überhaupt stillen? In diesem Artikel findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Start und praktische Tipps für einen entspannten Stillalltag.
Richtig stillen von Anfang an: Mama mit Baby.

Stillen gilt als die natürlichste Art, ein Baby zu ernähren. Trotzdem fühlen sich viele Mamas gerade in den ersten Tagen und Wochen unsicher. Das ist völlig normal, denn es ist nicht nur für dein Baby neu, sondern auch für dich. Viele Fragen entstehen erst im Alltag: Ist es normal, dass dein Baby so häufig trinken möchte? Wie entwickelt sich ein Stillrhythmus? Und was hilft, wenn der Stillstart anders verläuft als erwartet? In diesem Artikel erfährst du, worauf es beim Stillen wirklich ankommt, wie sich ein guter Rhythmus entwickelt und welche Tipps den Alltag mit Baby erleichtern.

Der Stillstart: Das Baby richtig anlegen und stillen

Viele Babys suchen schon kurz nach der Geburt instinktiv die Brust. Beim ersten Anlegen erhalten sie das sogenannte Kolostrum, auch Vormilch genannt. Sie ist besonders reich an Antikörpern und wichtigen Nährstoffen und unterstützt das Immunsystem des Neugeborenen von Anfang an. Direkter Hautkontakt zwischen Mama und Baby kann diesen natürlichen Beginn zusätzlich fördern.

Richtig stillen: Baby richtig anlegen.

Das richtige Anlegen erleichtert den Stillstart

Nicht jeder Start verläuft jedoch gleich. Manche Babys trinken anfangs nur wenig, andere brauchen etwas Zeit, um richtig an der Brust anzudocken. Auch viele Mamas fühlen sich in den ersten Tagen noch unsicher. Das ist völlig normal, schließlich lernen Mutter und Baby gemeinsam.

Das richtige Anlegen und geeignete Stillpositionen spielen dabei eine wichtige Rolle. Trinkt dein Baby in einer guten Position und erfasst möglichst viel vom Warzenvorhof, können Schmerzen und wunde Brustwarzen oft vermieden werden. Lass dir das Anlegen am besten direkt nach der Geburt von deiner Hebamme oder einer Stillberaterin zeigen.

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35 – CHF 44

Startschwierigkeiten sind ganz normal

Am Beginn der Stillzeit braucht es manchmal einfach Zeit, bis sich Mutter und Kind aufeinander eingespielt haben. Eine Mama aus dem Ehrenkind-Team berichtet:

"Also ich habe beide Kinder gestillt und bei beiden war es die ersten Tage super schmerzhaft. […] Aber nach wenigen Tagen wurde es ganz von alleine besser, als die Brust sich wieder daran gewöhnt hat. Ich habe also außer leichten Startschwierigkeiten zum Glück nur sehr gute Erfahrungen gemacht."
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Schmerzen beim Anlegen, wunde Brustwarzen oder Unsicherheiten gehören für viele Mütter zu den ersten Tagen dazu. Hinzu kommen oft gut gemeinte, aber widersprüchliche Ratschläge aus dem Umfeld. Das kann zusätzlich verunsichern.

Wichtig ist zu wissen: Ein schwieriger Start bedeutet nicht, dass das Stillen langfristig nicht funktionieren wird. Mit etwas Zeit, Geduld und der richtigen Unterstützung finden viele Mamas und Babys ihren eigenen Rhythmus.

Wenn du mehr über typische Probleme beim Stillen sowie praktische Lösungen bei Milchstau erfahren möchtest, findest du in unserem ausführlichen Artikel zum Thema Stillprobleme viele weitere Informationen.

Richtig stillen: Eigenen Stillrhythmus finden.

Wie oft sollte man ein Baby stillen?

In den ersten Lebenswochen gibt es keinen festen Rhythmus. Hebammen empfehlen, dein Baby nach Bedarf zu stillen – also immer dann, wenn es erste Hungerzeichen zeigt. In den ersten 24 Stunden trinken viele Neugeborene mindestens sechsmal. Ab dem zweiten Lebenstag sind acht bis zwölf Mal oder mehr innerhalb von 24 Stunden ganz normal. (Deutscher Hebammenverband: Stillen in den ersten Tagen, 2017)

Gerade in den ersten Tagen ist der Magen deines Babys noch sehr klein. Deshalb trinkt es häufiger kleinere Mengen statt weniger großer Mahlzeiten. Häufiges Anlegen hilft deinem Körper, sich auf den Bedarf deines Babys einzustellen, und regt die Milchproduktion an. Die Hebamme kontrolliert regelmäßig die Gewichtszunahme deines Babys. Sie hilft dabei einzuschätzen, ob deine Milchmenge ausreicht und dein Baby gut versorgt ist.

Warte deshalb möglichst nicht, bis dein Baby weint. Oft zeigt es schon vorher, dass es trinken möchte – zum Beispiel durch Schmatzen, Suchbewegungen mit dem Mund oder indem es an seinen Händen saugt. Diese frühen Hungerzeichen sind meist ein guter Zeitpunkt zum Anlegen.

Richtig stillen: Baby macht Hungerzeichen.

Wie lange sollte man stillen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Nach der Einführung von Beikost empfiehlt sie außerdem, das Trinken an der Brust bis zu zwei Jahre oder darüber hinaus fortzusetzen. (WHO: Nahrungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder: ein Grund zur Besorgnis? 2022)

Wichtig ist, dass es sich für euch beide gut anfühlt. Lass dich deshalb nicht von gut gemeinten Ratschlägen zur Stilldauer oder gesellschaftlichen Erwartungen verunsichern. Ob und wann du abstillst, ist eine persönliche Entscheidung, die jede Familie individuell trifft. Eine Mama aus dem Ehrenkind-Team erzählt:

„Mein Kind ist etwas über 3 und wird noch gestillt. Es ist in unserer Gesellschaft noch nicht so ganz angekommen, dass längeres Stillen vollkommen okay ist. [...] Hier muss man im Familien- und Bekanntenkreis noch selber viel Aufklärungsarbeit leisten.“
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Wenn ihr euch fragt, wann der richtige Zeitpunkt zum Abstillen gekommen ist oder wie ein sanfter Übergang gelingen kann, findet ihr in unserem ausführlichen Magazinartikel zum Thema Abstillen viele praktische Tipps.

Richtig stillen: Rhythmus im Alltag finden.

Richtig Stillen im Alltag: Nähe, Müdigkeit und Routine

Mit der Zeit entwickelt jede Familie ihren eigenen Stillalltag. Manche Abläufe werden schnell zur Routine, andere brauchen etwas länger. Gerade in den ersten Monaten wechseln sich intensive Nähe, kurze Nächte und viele gemeinsame Stillmomente ab.

Stillen im Liegen kann nachts entlasten

Besonders nachts kann das Stillen im Liegen für viele Mütter eine große Erleichterung sein. Mit einem Beistellbett oder im Familienbett müssen sie nicht jedes Mal aufstehen und können danach schneller wieder einschlafen. Auch Babys finden dabei oft leichter zurück in den Schlaf. Eine Mama aus dem Ehrenkind-Team erzählt:

"Beim zweiten Kind hatte ich dann eine Hebamme, die mich so gut unterstützt hat, und da hat dann auf einmal alles geklappt wie im Bilderbuch. Ich konnte in der Öffentlichkeit stillen ohne Probleme und ich habe im Liegen gestillt in der Nacht ohne richtig aufzuwachen. [...]  Es war einfach so entspannt und ich bin froh, dass ich es mit dem Stillen nicht aufgegeben habe, weil es echt toll war."
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Abpumpen kann den Alltag flexibler machen

Manche Familien entscheiden sich außerdem dafür, gelegentlich Muttermilch abzupumpen. Dadurch kann auch eine andere Bezugsperson das Baby füttern und die Mutter gewinnt etwas mehr Flexibilität und Entlastung im Alltag.

Wichtig ist, dass die ersten Lebenswochen, in denen es zu einer Saugverwirrung kommen kann, bereits vorüber sind und das Baby gut trinkt. Und natürlich müsst ihr hier auch einfach ausprobieren, was zu euch als Familie passt und ob das Baby mitmacht. Denn Stillen ist mehr als nur Nahrung – nicht jedes Baby akzeptiert Milch aus der Flasche, selbst wenn es Muttermilch ist.

Richtig stillen unterwegs.

Stillen unterwegs

Ein weiterer Punkt ist das Stillen unterwegs. Manche Frauen machen es ganz selbstverständlich überall, andere fühlen sich dabei unwohl. Praktische Kleidung, ein lockeres Tuch oder ein Schal können helfen, Sicherheit zu geben. Mit der Zeit entwickeln die meisten Mütter ihre eigenen Routinen – zu Hause genauso wie unterwegs.

„Ich habe auch immer und überall gestillt und nie komische Sprüche kassiert. […] Ich hatte zum Glück außer leichten Startschwierigkeiten nur sehr gute Erfahrungen.“
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Welche Vorteile hat Stillen für Baby und Mama?

Stillen bietet sowohl für Babys als auch für Mütter viele Vorteile. Muttermilch versorgt dein Baby optimal mit Nährstoffen und unterstützt sein Immunsystem. Gleichzeitig kann das Trinken an der Brust die Bindung stärken, den Körper der Mutter bei der Rückbildung unterstützen und den Familienalltag erleichtern.

Das macht Stillen so besonders für Babys

Muttermilch wird oft als „flüssiges Gold“ bezeichnet – und das aus gutem Grund. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die ein Baby in den ersten Lebensmonaten braucht, und passt sich sogar an seine Bedürfnisse an. Neben wertvollen Antikörpern, die das Immunsystem unterstützen, fördert sie auch den Aufbau einer gesunden Darmflora (Stillen und Muttermilch – Von den biochemischen Grundlagen bis zur gesellschaftlichen Bedeutung. Thieme Verlag, 2021, S. 110-111).

Richtig stillen: Muttermilch gut für Babys.

Verantwortlich dafür sind unter anderem spezielle Bestandteile der Muttermilch, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien unterstützen. Ihre Zusammensetzung verändert sich dabei sogar je nach Alter des Babys und kann sich an besondere Situationen, etwa eine Erkrankung des Kindes, anpassen.

Stillen ist aber weit mehr als reine Ernährung. Beim Trinken spürt dein Baby deine Nähe, hört deinen Herzschlag und findet Geborgenheit. Gerade in den ersten Lebensmonaten hilft dieser enge Körperkontakt vielen Babys, zur Ruhe zu kommen und sich sicher zu fühlen. Ernährung und Bindung gehen deshalb Hand in Hand. Eine Mama aus dem Ehrenkind-Team erzählt:

„Unterm Strich war Stillen immer die einfachste, sauberste, sicherste und schnellste Variante, meine Kinder satt und zufrieden zu kriegen. […] Ich habe immer und überall gestillt, ohne mich zu verstecken und habe wirklich durchweg nur positive Rückmeldungen bekommen.“
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Diese Vorteile hat Stillen für Mamas

Stillen tut nicht nur deinem Baby gut, sondern auch deinem Körper. Es unterstützt die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt und kann das Risiko senken, an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken (Stillen und Muttermilch – Von den biochemischen Grundlagen bis zur gesellschaftlichen Bedeutung. Thieme Verlag, 2021, S. 19). Gleichzeitig ist Muttermilch jederzeit verfügbar, hygienisch und immer genau richtig temperiert – ein großer Vorteil im oft turbulenten Familienalltag.

Richtig stillen: Kleine Pausen im Alltag.

Viele Mütter schätzen außerdem die kleinen Pausen, die das Stillen mit sich bringt. Das liegt nicht nur am engen Körperkontakt: Beim Trinken an der Brust werden unter anderem Oxytocin und Prolaktin ausgeschüttet. Diese Hormone sind wichtig für Milchfluss und Milchbildung und können gleichzeitig dazu beitragen, dass viele Mütter das Stillen als entspannend erleben. Studien zeigen außerdem, dass stillende Mütter trotz häufiger nächtlicher Stillmahlzeiten deutlich längere Tiefschlafphasen haben können als Mütter, die nicht stillen. (Stillen und Muttermilch – Von den biochemischen Grundlagen bis zur gesellschaftlichen Bedeutung. Thieme Verlag, 2021, S. 131–135)

„Das Stillen habe ich geliebt: Man hatte immer alles dabei und musste an nichts denken. […] Nachts habe ich nach einiger Zeit nicht mehr gestillt und konnte den Schlaf genießen. Das war mega.“
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Das Stillverhalten deines Babys besser verstehen

Babys trinken nicht immer nach demselben Muster. Manche möchten besonders häufig an die Brust, andere legen während einer Stillmahlzeit kleine Pausen ein oder schlafen dabei ein. Entscheidend ist, ob dein Baby insgesamt ausreichend trinkt und gut zunimmt.

Dein Baby schläft beim Stillen ein

Gerade in den ersten Tagen kann es vorkommen, dass dein Baby beim Stillen einschläft. Manche Babys sind in den ersten 48 bis 72 Stunden nach der Geburt besonders schläfrig und müssen häufiger zum Trinken geweckt werden. Meldet sich dein Baby in dieser Zeit nicht mindestens 8 bis 12 Mal innerhalb von 24 Stunden von selbst, solltest du es wecken und ihm aktiv die Brust anbieten.

Eine kurze Pause oder etwas Dösen während der Stillmahlzeit ist nicht automatisch problematisch. Nimmt dein Baby gut zu und wirkt nach dem Stillen zufrieden, besteht meist kein Grund zur Sorge.

Ist dein Baby sehr schläfrig und soll weitertrinken, kann ein mehrmaliger Seitenwechsel helfen, es erneut zum Saugen anzuregen. Zeigt dein Baby dauerhaft nur wenig Interesse am Trinken, trinkt nicht effektiv oder nimmt nicht ausreichend zu, solltest du dich an deine Hebamme, eine Stillberaterin oder die kinderärztliche Praxis wenden. (La Leche Liga Deutschland e.V.: 10 Tipps: So fließt reichlich Muttermilch, 2012)

Richtig stillen: Baby schläft beim Stillen ein.

Clusterfeeding: Warum dein Baby plötzlich ständig trinken möchte

Möchte dein Baby plötzlich gefühlt ununterbrochen an die Brust, steckt häufig sogenanntes Clusterfeeding dahinter. Dabei trinken Babys über einen begrenzten Zeitraum besonders häufig – oft mit nur kurzen Pausen dazwischen. Besonders am Abend kommt dieses Verhalten häufig vor und ist in vielen Fällen völlig normal.

Mit dem häufigen Trinken stillt dein Baby nicht nur seinen Hunger. Es sucht auch Nähe und Geborgenheit und regt gleichzeitig die Milchbildung an. Gerade während eines Wachstumsschubs oder in Entwicklungsphasen möchten viele Babys deshalb deutlich häufiger trinken als sonst. Das bedeutet nicht automatisch, dass du zu wenig Milch hast. (Europäische Laktationsberaterinnen Allianz: Clusterfeeding – Mehrgangmenü für Babys, 2017)

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Praktische Helfer für den Stillalltag

Nicht alles, was für den Alltag praktisch ist, wird von Anfang an gebraucht. Oft zeigt sich erst im Alltag, welche kleinen Helfer das Stillen einfacher machen. Dazu gehören zum Beispiel passende Kleidung, ein lockeres Tuch für unterwegs oder eine Mullwindel in der Wickeltasche.

Kleidung, die das Stillen erleichtert

Die richtige Kleidung kann das Stillen im Alltag deutlich einfacher machen. Praktisch sind Still-BHs, die sich mit einer Hand öffnen lassen, sowie Wickelshirts oder lockere Blusen. Auch Stillkleider können den Alltag erleichtern, weil sie Funktionalität und Komfort miteinander verbinden.

Ein Stillkissen sorgt für eine entspannte Stillposition

Ein Stillkissen kann stützen und das Stillen von Anfang an angenehmer machen. Es entlastet Arme, Schultern und Nacken, indem es dein Baby auf eine angenehme Höhe bringt. So musst du dich nicht dauerhaft nach vorne beugen und kannst eine entspanntere Haltung einnehmen. Das kann besonders bei längeren Stillmahlzeiten oder in den ersten Wochen, wenn ihr beide euch noch an das Trinken an der Brust gewöhnt, Rückenschmerzen und Verspannungen vorbeugen. Viele Mütter nutzen ihr Stillkissen schon in der Schwangerschaft als Seitenschläferkissen oder später für das Baby zum Kuscheln und Füttern.

Richtig stillen: Stillkissen als Stillhelfer.

Mullwindeln gehören einfach dazu

Mulltücher gehören für viele Familien ebenfalls zur Grundausstattung. Sie können beim Trinken als Spucktuch dienen, beim Bäuerchen die Kleidung vor kleinen Milchflecken schützen oder als lockeres Tuch beim Stillen in der Öffentlichkeit für Privatsphäre sorgen.

Stilleinlagen, Milchpumpe oder Stillhütchen – was brauchst du wirklich?

Viele werdende Mamas fragen sich, welche Stillhilfen sie schon vor der Geburt kaufen sollten. Tatsächlich brauchst du zu Beginn oft weniger, als du denkst. Stilleinlagen können praktisch sein, wenn Milch ausläuft. Ob Stillhütchen oder eine Milchpumpe sinnvoll sind, hängt dagegen von deiner individuellen Situation ab und entscheidet sich meist erst nach der Geburt. Sprich deshalb am besten mit deiner Hebamme oder einer Stillberaterin, bevor du solche Hilfsmittel vorsorglich kaufst.

Fazit: Stillen ist ein gemeinsamer Prozess

Stillen muss nicht vom ersten Tag an perfekt funktionieren. Viele Mamas und Babys brauchen etwas Zeit, um ihren eigenen Rhythmus zu finden, das ist völlig normal. Mit jedem Tag wächst die Routine und viele Abläufe im Alltag spielen sich ganz von selbst ein. Eine Mama aus dem Ehrenkind-Team bringt es schön auf den Punkt:

"Jede macht so unterschiedliche Erfahrungen, die auch vom Krankenhauspersonal und der Hebamme geprägt werden. Aber wichtig ist, dass man seinen eigenen Weg findet und es kein Richtig oder Falsch gibt. Schwer ist aber, sich nicht von außen verunsichern zu lassen. Ich glaube, gute Stillberatung ist auch einfach ein wesentlicher Teil für einen entspannten Start. Sich hier schon vorab zu informieren und Mythen auszuräumen könnte einen in seiner eigenen Entscheidung und Sicherheit unterstützen."
Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Disclaimer: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen stellen keinen Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Ehrenkind schließt jegliche Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Information getroffen werden, aus. Die Angaben sollen ausschließlich zur allgemeinen Information dienen und keinen Ersatz für eine persönliche ärztliche Beratung darstellen. Die Urheberrechte aller Inhalte liegen bei der Ehrenkind GmbH. Alle Rechte vorbehalten.